Definition, Projekte, Literatur und Links

Eine knappe Darstellung

Die folgende Zusammenstellung wurde von Fidea Design anlässlich der ersten LuKreativ14 erarbeitet.

Kreativwirtschaft ist eine heterogene Branche.
Eine Definition, was und wer genau zur Kreativwirtschaft gehört und wie sie sich von anderen Wirtschaftsbereichen und vom Kultursektor unterscheidet, ist demnach nicht ganz einfach.

Das Buch „Kreativwirtschaft Schweiz“ (Basel 2008) bietet folgende Konkretisierung:

Unter Kultur- und Kreativwirtschaft versteht man diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und medialen Verbreitung von kulturellen und kreativen Gütern und Dienstleistungen befasst.

Darauf basierend lassen sich 11 Teilgebiete festlegen:

Architekturmarkt - Buchmarkt - Darstellende Künste - DesignwirtschaftFilmwirtschaft - Software/Games - Kunstmarkt - Musikwirtschaft - PressemarktRundfunkwirtschaft - Werbemarkt

Diese Festlegung ist weder fix, noch endgültig. Da es sich bei der Kreativwirtschaft um einen sehr dynamischen Sektor handelt, ist man offen für neue Ansätze und Branchenzweige.
Gemeinsam ist allen Bereichen, dass sie sich an der Schnittstelle von Kultur, Kreativität, Konsum und Kommerz bewegen und durch ausgefallene und alternative Ansätze neue Wege gehen und produktive Lösungen entwickeln.
Die Kreativwirtschaft ist ein wissensbasierter Wirtschaftszweig. Das Knowhow, die Kreativität und die Initiative ihrer Vertreter sind ihr Kapital. Die Branche arbeitet mit zukunftsorientierten Geschäftsmodellen und verfügt über ein sehr hohes Innovationspotential. Die Zusammenarbeit und die Vernetzung der verschiedenen Teilgebiete spielt eine zentrale Rolle. Um einen anhaltenden Austausch zu erreichen und Experimentierfläche zu garantieren, ist die Nutzung des öffentlichen Raumes eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren der Kreativwirtschaft.

Untenstehend finden sich weiterführende Studien, Links und Publikationen, welche einen vertieften Einblick in das Gebiet der Kreativwirtschaft gewähren.

Allgemein

Online

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  • Hesmondhalgh, David: The cultural industries, London 2013. (3. Auflage) 
  • Knaut, Matthias: Kreativwirtschaft. Design, Mode, Medien, Games, Kommunikation, Kulturelles Erbe, Berlin 2011. (Aufsätze zu den verschieden Teilbereichen der Kreativwirtschaft)

International

Online

  • Initiative Kultur und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, online unter: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de (zahlreiche Studien zu der Bundesrepublik Deutschland) 
  • Nielsén, Tobias: The ERIBA MODEL. An effective and successful policy framework for the Creative Industries, Stockholm 2008. (The Knowledge Foundation), online unter: http://www.kks.se (Schweden) 
  • United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD): Creative Economy, Report 2008, online unter: http://unctad.org
  • Verband der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschland: http://www.kulturgilde.de 
  • http://www.sueddeutsche.de (Artikel Süddeutsche Zeitung, 21.05.2014)

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  • Reicher, Christa et al. (Hg.): Kreativwirtschaft und Stadt. Konzepte und Handlungsansätze zur Stadtentwicklung, Dortmund 2001. (Fokus auf Deutschland und Grossbritannien) 

Schweiz

Online

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  • Klaus, Philipp: Stadt Kultur Innovation. Kulturwirtschaft und kreative innovative Kleinstunternehmen in der Stadt Zürich, Zürich 2006. 
  • Rossel, Raphael/ De-Lay GmbH (Hg.): Studie zur Basler Kreativwirtschaft. Strukturdaten, Positionen, Handlungsfelder, Basel 2010. (Zusammenfassung und Informationen online unter: http://www.de-lay.ch
  • Weckerle, Christoph et al. (Hg.): Kreativwirtschaft Schweiz, Basel 2008.

Luzern

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  • 041- Das Kulturmagazin, Nr. 5, Mai 2013: Das freie Spiel der kreativen Kräfte.
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